Lade- und Parkmöglichkeiten für Elektrofahrzeuge
pfeilbraunLade- und Parkmöglichkeiten für Elektrofahrzeuge

Lade- und Parkmöglichkeiten für Elektrofahrzeuge

Klimaschutz wird in Erkelenz groß geschrieben: Gerade im Bereich der Elektrofahrzeuge ist die Stadt Vorreiter und will mit gutem Beispiel voran gehen. Im November wurden deshalb zwei öffentliche E-Ladesäulen mit insgesamt vier Ladepunkten auf städtischen Parkflächen in der Erkelenzer Innenstadt in Betrieb genommen.

 

E-Mobilisten aus Erkelenz und auswärtige Besucher können ab sofort ihre Elektrofahrzeuge während des Besuchs in Erkelenz unmittelbar vor dem Rathaus am Johannismarkt sowie auf dem städtischen Parkplatz vor der Volksbank am Konrad-Adenauer-Platz aufladen. Die erlaubte Ladezeit beträgt zwei Stunden. Die an den E-Ladesäulen ausgewiesenen Parkplätze sind ausschließlich für Elektrofahrzeuge freigegeben.

 

Volksbank begrüßt Standortwahl

 

Der Vorstand der Volksbank begrüßt die Wahl des Standortes für eine E-Ladesäule auf dem städtischen Parkraum am Konrad-Adenauer-Platz, der mehrheitlich von Kunden der Volksbank genutzt wird. Als Mitbegründer der Erkelenzer Sonnenschein eG unterstützt die Volksbank aktiv den Ausbau der Erneuerbaren Energien und die Produktion von regionalem Ökostrom, dem „Treibstoff“ für E-Autos.

 

NEW engagiert sich als regionaler Energieversorger

 

Aufgestellt und betrieben werden die E-Ladesäulen von dem regionalen Energieversorger NEW, der den zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen stammenden Strom an den Ladesäulen bis mindestens Ende 2018 kostenlos zur Verfügung stellt. Die beiden Ladesäulen sind mit je zwei sogenannten „Type-2-Steckdosen“ mit einer Ladeleistung von 22 kW ausgestattet.

 

Der Installation der Ladesäulen vorausgegangen war ein von der NEW in Auftrag gegebenes und vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördertes „Mobilitätskonzept für Elektromobilität in der Region Niederrhein“, an der sich die Stadt Erkelenz zusammen mit anderen Kommunen am Niederrhein beteiligt hatte.

Gegenstand der Untersuchung war neben der Identifizierung von Standorten für die öffentliche Ladeinfrastruktur auch die Analyse der Möglichkeiten der Umstellung des kommunalen Fuhrparks auf Elektrofahrzeuge.

 

Erkelenz geht bei der Elektrifizierung des städtischen Fuhrparks voran

 

Die Stadt Erkelenz bekennt sich seit vielen Jahren zu der Verantwortung, ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Im Klimaschutzkonzept wurde dazu unter anderem festgelegt, den kommunalen Fuhrpark Schritt für Schritt auf Elektromobilität umzustellen. Stand heute sind drei Elektroautos und vier Pedelecs in der Verwaltung im Einsatz. 2018 wird ein weiteres Dienstfahrzeug durch ein E-Auto ersetzt.

 

In einem weiteren Schritt wird der Fuhrpark des städtischen Baubetriebshofs sukzessive auf Elektrofahrzeuge umgestellt. Dazu wurde vom Klimaschutzmanager beim Bundesumweltministerium ein Förderantrag für zehn Elektroautos, mehrheitlich Kleintransporter bzw. kommunale Nutzfahrzeuge, beantragt und bewilligt. Die Förderung beträgt 50 Prozent der Investitionskosten bis zu einem Betrag von maximal 200.000 Euro. „Der Förderbescheid zur Umrüstung des Baubetriebshofes liegt vor, jetzt sind wir auf Fahrzeugsuche. Bis 2021 wollen wir zehn Fahrzeuge umrüsten“, erklärt Ansgar Lurweg, Technischer Beigeordneter der Stadt Erkelenz.

 

Die Umstellung eines städtischen Fuhrparks auf elektrisch betriebene Nutzfahrzeuge in dieser Größenordnung dürfte im Landkreis einzigartig sein und wird die Treibhausgasemissionen des Fuhrparks signifikant reduzieren.

 

 

Lade- und Parkmöglichkeiten für Elektrofahrzeuge

von links: Dr. Veit Luxem, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Erkelenz, Ansgar Lurweg, Technischer Beigeordneter der Stadt Erkelenz, und Oliver Franz, Klimaschutzmanager der Stadt Erkelenz, präsentierten die neue E-Ladesäule am Konrad-Adenauer-Platz.