Naturkunde im Klosterpark
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Naturkunde im Klosterpark

„Naturkunde im Klosterpark“:  Gemeinsames Projekt der Stadt Erkelenz und des Fördervereins Hohenbusch vorgestellt

                                                                      

„Na­tur­kun­de im Klos­ter­park“ lau­tet der Ti­tel des neu­es­ten Pro­jek­tes in Ho­hen­busch. Dieses stellte der För­der­ver­ein Ho­hen­busch am Freitag ge­mein­sam mit Vertretern der Stadt Er­kel­enz vor­. Für das Projekt ist im Klos­ter­gar­ten ei­ne Som­mer­blu­men­wie­se frisch an­ge­legt wor­den. Di­rekt ne­ben­an soll ein Insektenhotel entstehen, das sich allerdings noch im Bau befindet.

 

Chris­tia­ne Leo­nards-Schip­pers, ist Bio­lo­gin und ge­hört dem För­der­ver­ein Ho­hen­busch an. Die frisch an­ge­leg­te Flä­che im Klos­ter­gar­ten be­zeichnet sie als einen „wert­vol­len Schatz“. „Ein Pro­jekt wie die­ses ist wich­tig für die bio­lo­gi­sche Viel­falt“, sag­te sie. Angelegt wurde die Wiese mit speziellem Re­gio­saat­gut, so wird der Ein­satz von Wild­pflan­zen­ar­ten in ih­rer ge­sam­ten ge­ne­ti­schen Viel­falt geför­dert. Hergestellt wurde das Saatgut von der Bio­lo­gi­schen Sta­ti­on Bonn/Rhein-Erft-Kreis. Dem Förderverein gespendet hat es Christiane Leonards-Schippers. Die Sommerblumenwiese wird in Zukunft eine Heimat für die heimische In­sek­ten- und Vo­gel­welt sein, ist sich die Bio­lo­gin si­cher.

 

Nicht nur sie ist ge­spannt dar­auf, wie sich die Wie­se ent­wi­ckelt, sondern auch Frank Kör­fer, der Vor­sit­zen­de des För­der­ver­eins Ho­hen­busch. „Mit dem be­reits be­ste­hen­den Heil­kräu­ter­gar­ten ist die­ses Pro­jekt si­cher wie­der et­was, das die Men­schen an­zieht.“ Kör­fer warf auch ei­nen Blick auf das im Bau be­find­li­che In­sek­ten­ho­tel. Seinen Platz wird es in einer Mauernische nahe der Wiese fin­den. An ei­ner Stahl­kon­struk­ti­on wer­den neun Holz­käs­ten be­fes­tigt. Diese wer­den mit verschiedenen Ma­te­ria­li­en wie Schilf, Bam­bus, Holz­schei­ben und Holz­wol­le ge­füllt. Wie es sich für ein Bauvorhaben gehört, wird auch dieses von einem Architekten begleitet. Hierfür zeichnet sich Hein­rich Lenn­artz, Mitglied des Fördervereins, verantwortlich. Im Wesentlichen liegt die  Aus­füh­rung aber in Hän­den von Schlos­ser­meis­ter He­ri­bert Schie­mann.

 

Neben der Sommerblumenwiese und dem Insektenhotel ist die Ansiedlung von Wildbienen geplant. Hierbei wird der Förderverein vom Bio­lo­gen Eber­hard Hol­tap­pels unterstützt. Auch die Heins­ber­ger Volks­hoch­schu­le und der Heins­ber­ger Tou­rist Ser­vice be­glei­ten das Pro­jekt. Geplant sind für die Zukunft Ex­kur­sio­nen für Kin­der­gär­ten und Schul­klas­sen.

 

Durch „Naturkunde im Klostergarten“ ist Haus Hohenbusch um eine Facette reicher geworden. Dies unterstrich Hans-Hei­ner Got­zen, der Ers­te Bei­ge­ord­ne­te der Stadt Er­kel­enz: „Ho­hen­busch ist in wun­der­schö­ner Na­tur­land­schaft er­leb­bar."