Sonnenenergie für 200 Haushalte in Erkelenz
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Sonnenenergie für 200 Haushalte in Erkelenz

Erste Erkelenzer Freiflächen-Photovoltaikanlage geht ans Netz

 

Die erste Erkelenzer Freiflächen-Photovoltaik-Anlage wurde von Bürgermeister Peter Jansen, Klimaschutzmanager Oliver Franz sowie Vorstand und Aufsichtsratsmitgliedern der Erkelenzer Sonnenschein eG in Betrieb genommen. Errichtet wurde die Anlage, die sich in unmittelbarer Nähe zur städtischen Grünannahmestelle befindet, von dem Erkelenzer Unternehmen psm Nature Power Service GmbH Co. KG.

 

 

PV_Einweihung_Freiflächenanlage480

 

 

700 MWh sauberer Sonnenstrom pro Jahr

 

Die Anlage ist das mit Abstand größte Projekt der Bürgerenergiegenossenschaft
„Erkelenzer Sonnenschein eG“ mit beeindruckenden Daten:

  • Installierte Leistung: 748,44 kWp
  • Anzahl der Solarmodule: 2772
  • Produktion von rund 700 Mega-Wattstunden sauberem Strom pro Jahr
  • Deckt den Strombedarf von mehr als 200 Durchschnittshaushalten
  • Entlastung der Umwelt durch eine Kohlendioxid-Einsparung von etwa 50 Tonnen pro Jahr im Vergleich zum bundesdeutschen Strommix
  • Investition von rund 670.000 Euro, zu einem Drittel über Eigenkapital der Genossenschaftsmitglieder finanziert

 

„Leuchtturmprojekt für Klimaschutz“

 

Für Klimaschutzmanager Oliver Franz ist die Freiflächenanlage ein „Leuchtturmprojekt für den Erkelenzer Klimaschutz“. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien in dieser Größenordnung und die damit verbundene Kohlendioxid-Einsparung sei „ein signifikanter Beitrag zur Erreichung unserer Klimaschutzziele“, betonte er. „Ich freue mich zudem, dass mit dem Genossenschaftsmodell interessierte Bürger sich direkt am Ausbau der Erneuerbaren Energien beteiligen können und direkt davon profitieren.“

 

Bürgermeister Peter Jansen lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt, Volksbank und der Firma psm Nature Power Service GmbH Co. KG, die dieses Vorzeigeprojekt in Erkelenz gemeinsam ermöglicht haben.

 

Photovoltaik lohnt sich auch für Hauseigentümer

 

„Photovoltaik lohnt sich auch wieder für Hauseigentümer -  wirtschaftlich und ökologisch ohnehin“, so Oliver Franz, und er empfiehlt: „Wer wissen möchte, ob sein Hausdach für Photovoltaik geeignet ist, kann sich vorab über das Solardachkataster der Stadt unter www.solare-stadt.de/erkelenz informieren und sollte anschließend eine kostenlose Energieberatung (Terminvereinbarung unter 02431/85-188) in Anspruch nehmen oder sich direkt an einen Fachbetrieb wenden.“

 

 

Foto: Stadt Erkelenz