Abwasserbetrieb investiert in den Gewässerschutz

In direkter Nachbarschaft zur Kläranlage entsteht ab dem 14. Januar auf einer Fläche von 17.000 Quadratmetern ein solcher Bodenfilter. Im Fall von starken Regenereignissen reinigen die Filter das Wasser vor Einleitung in die Gewässer. Dies geschieht, indem das Wasser erst mit Schilf bewachsenen Oberboden und darunter angeordnete Filterschichten passieren muss. Auch im vorhandenen Hochwasserrückhaltebecken in Schwanenberg wird ab Februar 2019 eine vergleichbare Anlage errichtet. Die Gesamtbauzeit liegt bei jeweils etwa anderthalb Jahren.

Wegen der anstehenden Bauarbeiten sind Rodungsmaßnahmen notwendig. In direkter Nachbarschaft zur Kläranlage und entlang des Marienwegs müssen einige Bäume gefällt werden. In Schwanenberg sind umfangreichere Fällarbeiten entlang der Grabenparzelle des Grambuscher Nordgrabens sowie im eigentlichen Baufeld des Bodenfilters erforderlich. Die Fällarbeiten werden auf das absolut notwendige Maß begrenzt.

Nach Fertigstellung der Baumaßnahmen fließen deutlich weniger Schadstoffe in die heimischen Gewässer. Für einen Teil der Kosten sind bereits Fördermittel bewilligt.

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