Erkelenz profitiert vom "Sofortprogramm Innenstadt" 

Mit dem "Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren in Nordrhein-Westfalen" stellt die Landesregierung Nordrhein-Westfalen insgesamt 100 Millionen Euro zur Verfügung, um von Leerstand und Schließungen in Handel und Gastronomie betroffene Kommunen zu unterstützen. Die Stadt Erkelenz hat sich erfolgreich für das Programm beworben und freut sich über eine weitere Förderung in Höhe von rund 132.750 Euro.

Im Rahmen des 3. Programmaufrufs für zwei weitere Ladenlokale und für die Anschaffung innovativer Stadtmöbel hatte die Stadt Erkelenz beim Land NRW weitere Fördermittel beantragt. Mit den zugesagten Mitteln wurden alle Maßnahmen bewilligt. Diese werden vom Land mit 90 Prozent gefördert. Für die Stadt Erkelenz verbleibt ein kommunaler Eigenanteil in Höhe von 10 Prozent.
Das Förderprogramm ist vor dem Hintergrund der Veränderungsprozesse in den Innenstädten und der Entwicklung durch die Corona-Pandemie kurzfristig auf den Weg gebracht worden.

Gute Startbedingungen dank günstiger Miete

Ein Teil des Programms nimmt die vorübergehende Anmietung leerstehender Ladenlokale und deren Weitervermietung zu einer reduzierten Miete durch die Kommune in den Blick. Künftige Mieter müssen für eine Dauer von zwei Jahren lediglich 20 Prozent der zuvor erzielten Miete bezahlen, den Rest kann die Stadt Erkelenz dank der Landesförderung übernehmen. Ziel ist es, Leerstände abzubauen und neue Nutzungen zu etablieren. Dadurch soll Gewerbetreibenden die Möglichkeit gegeben werden, ihr Geschäftskonzept auf den Erkelenzer Markt zu bringen sowie neue Nutzungen in den zentralen Lagen der Innenstadt zu etablieren.

Die Stadt Erkelenz freut sich über die Kontaktaufnahme von Eigentümern leerstehender oder zukünftig leerstehender Ladenlokale, um Möglichkeiten der Förderung zu erörtern.

In der Vergangenheit konnten schon Nachmieter für einige leerstehende Ladenlokale gefunden werden.

Gerne können sich Existenzgründer mit ihren Interessensbekundungen, bestehend aus einem Kurzkonzept zur Geschäftsidee und einem Businessplan an Karin Jentgens vom Erkelenzer Stadtmarketing wenden.

Beratungsangebot für Eigentümer*innen

Bei der zweiten Maßnahme werden Fördermittel für ein erweitertes „Zentrenmanagement“ bereitgestellt. „Mit der Beauftragung eines externen Büros sollen die Arbeit und die Serviceangebote des Citymanagements sowie des Erkelenzer Stadtmarketings um einen Geschäftsimmobilienberater ergänzt werden“, so Sandra Schürger, Leiterin des Amtes für Strukturwandel und Wirtschaftsförderung. Der Geschäftsimmobilienberater soll sich um die Zielgruppe der Immobilieneigentümer kümmern. Das gelte insbesondere im Hinblick auf aktuelle Themen wie die Modernisierung vorhandener Ladenflächen und Vermietungs- und Nachnutzungschancen. Er soll aber auch Ansprechpartner vor Ort bei den bevorstehenden Baustellen im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes 2030 sein.

Bürgermeister Stephan Muckel zeigt sich sehr erfreut: "Das Land NRW ermöglicht uns damit, langfristig tragbare Zielperspektiven für zentrale Stadträume zu entwickeln, die von hoher Bedeutung für die Identität und Lebendigkeit unserer Stadt sind."

Ansprechpartnerinnen

Amt für Strukturwandel und Wirtschaftsförderung
Karin Jentgens (karin.jentgens@erkelenz.de, Telefon 02431-85 252)
Sandra Schürger (sandra.schuerger@erkelenz.de, Telefon 02431-85 250)