Gewalt an Frauen – Schweigen brechen

Dabei gab es für das Publikum manch bedrückende Zahl zu erfahren, die die Dimensionen des Problems aufzeigen. So hat laut einer Studie der Europäischen Grundrechtsagentur jede dritte Frau schon einmal körperliche oder sexuelle Gewalt erfahren. Jährlich suchen deutschlandweit etwa 16.000 Frauen mit fast ebenso vielen Kindern Zuflucht in einem Frauenhaus. Auch das Frauenhaus im Kreis Heinsberg vermeldet steigende Zahlen. „Dabei kann Jede und Jeder mithelfen, die Situation zu verbessern“, so der einhellige Appell der Gleichstellungsbeauftragten: Nicht wegschauen, sondern betroffenen Frauen Mut machen, Hilfe anzunehmen, laute die Devise. So stand auch der Tag unter dem Motto „Das Schweigen brechen“.

Hilfsangebote
Für Betroffene gibt es viele Hilfsangebote, die nach Meinung der Gleichstellungsbeauftragten zu wenig bekannt sind. Geplant ist, die verschiedenen Anlaufstellen und Angebote zu bündeln und transparent zu machen.

Zum Beispiel….
…das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“

Unter der Telefonnummer 08000 116 016 oder online unter www.hilfetelefon.de können Frauen Unterstützung erhalten, die Gewalt erlebt haben oder noch erleben.

Wollen „das Schweigen brechen“ und das Thema „Gewalt gegen Frauen“ aus der Tabuzone holen: die Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Heinsberg.

v.l.n.r.: Marika Schroeder, Petra Büschgens, Linda Vieten-Wyen, Anja Bischoff, Anneliese Wellens, Astrid Wolters (stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Erkelenz), Elke Bodewein, Monika Savelsberg, Sonja Opwis

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