Neuer Spielplatz: Kinder dürfen mitbestimmen

Ein zentraler Ort für die Kinder in ihrem neuen Wohngebiet soll der der neue Spielplatz werden. Und wer könnte da besser wissen, was sich die zukünftigen Nutzer wünschen, als die Kinder selbst? Für jede Bewegungsform gibt es verschiedene Geräte. Wollen die Kinder lieber klettern, hüpfen, schwingen, springen, hangeln oder rutschen? Wollen sie lieber Spielgeräte für mehrere Kinder oder Geräte, die alleine genutzt werden können?

Diese und andere Fragen werden den Kindern in einem Brief gestellt. Die Jüngeren erhalten ihn über die Grundschule in Keyenberg oder die Kita St. Anna Keyenberg/Borschmich in Borschemich. Die älteren Kinder von 11 bis 14 Jahren werden in der nächsten Zeit Post von der Stadt Erkelenz erhalten.

Die Kinder in den verschiedenen Ortsteilen können ihre Vorstellungen von einem schönen und abwechslungsreichen Spielplatz malen oder beschreiben. Sie bekommen mit ihrem Brief eine Vorlage der Fläche für den Spielplatz. Die bearbeiteten Vorlagen werden bis zum 5. Juni gesammelt und dann ausgewertet.

Ein persönliches Treffen findet diesmal coronabedingt nicht statt, darum wünscht sich die Stadtjugendpflegerin Katharina Lüke eine rege Beteiligung seitens der Kinder auf dem Postweg. Die Eltern dürfen natürlich besonders bei den Jüngeren gerne unterstützen.

Diese Form der projektorientierten Kinder- und Jugendbeteiligung wird seit 1994 erfolgreich durchgeführt. Gerade bei der Planung und Gestaltung von Spielplätzen entsteht bei den beteiligten Kindern und Jugendlichen ein hoher Identifikationsgrad mit den von ihnen geplanten Anlagen.

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