Neue Erkelenzer entdecken ihre Heimat

Das Publikum beim Neubürgertag war bunt gemischt, auch wenn Jansen mit Blick auf den Zuzug der letzten Jahre feststellte, dass besonders viele junge Familien sich „von Erkelenz angezogen“ fühlen. Er verwies auf  die „vielen neuen und attraktiven Baugebiete, das hohe Angebot und viele Leistungen der Stadt.“ Dass es im Stadtgebiet 26 Kindertagesstätten, 13 Schulen, ein flächendeckendes Ganztagsangebot, unzählige Sportstätten und viele Freitzeitangebote gibt, erstaunte so manchen Gast. „Erkelenz hat für alle Generationen viel zu bieten“, betonte Jansen.

Auf die lokale Wirtschaft und „das große Thema“, den Tagebau Garzweiler II,, die langfristigen Planungen für die Region und den Klimaschutz ging der Bürgermeister ebenfalls ein. Mit dem Hinweis „Erkelenz feiert gern“ lenkte Jansen den Blick auf die anstehenden Stadtfeste wie den Fahrradfrühling, den Lambertusmarkt  sowie das Public Viewing zur Fußballweltmeisterschaft. „Bei uns muss niemand für sich alleine bleiben.“ Vereine und ehrenamtliche Initiativen seien jederzeit froh über Zuwachs.

 

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Rund 60 interessierte Neubürger informierten sich beim gemeinsamen Frühstück über ihre neue Heimat.

Dass sich jeder einbringen oder einfach die Angebote für sich nutzen kann, betonten auch Karin Heinze, Vorsitzende des Stadtmusikbundes, und Daniel Schwarz, Vorsitzender des Stadtsportverbandes Erkelenz. Die beiden Vertreter der  Dachorganisationen für die örtlichen Musik- und Sportvereine stellten das musikalische und sportliche Angebot, die Veranstaltungen und das Vereinsleben dar. „Haben Sie Lust, ein Instrument zu lernen? Oder singen Sie gerne?“ fragte Karin Heinze in die Gästerunde. „Dann machen Sie einfach mit!“

Günther Merkens nutzte die Gelegenheit, den Heimatverein, dessen Arbeitskreise und Aktionen vorzustellen, bevor er den Neubürgern die wechselvolle „Geschichte der Stadt im Zeitraffer“ schilderte. Gestärkt mit Kaffee und frischen Brötchen folgten die Gäste anschließend bei einem historischen Stadtrundgang den Spuren der Vergangenheit und lauschten den spannenden Erzählungen der Stadtführer Christian Fabry, Hubert Rütten und Heinz Musch. Besonders die ungetrübte Aussicht vom Dach der Burg weit über Erkelenz hinaus konnte dabei begeistern.

Die Resonanz der Teilnehmer war durchweg positiv, so schrieben im Anschluss zwei von ihnen: „Es war eine sehr nette und kurzweilige Veranstaltung, vielen Dank auch an den "Stadtführer blaue Gruppe" und den Herrn vom Burgverein, den wir in der Burg antrafen. Unseren Wegzug von Düsseldorf aufs Land bereuen wir keinen Tag! Wie wir schon festgestellt haben, muss Erkelenz auch kulturell den Vergleich mit der Landeshauptstadt nicht scheuen.“

 

Fotos: Stadt Erkelenz

 

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