Innenstadt gestalten… machen Sie mit!

Themen wie Verkehr, Wohnen, Stadtbildpflege, Kultur und Freizeit, Naherholung, Stadtmarketing und Einzelhandel kommen dabei auf den Prüfstand. „Von den Bürgern wollen wir erfahren, wo der Schuh drückt und welche Chancen sie sehen“, erklärt Bernd Niemeier, Städteplaner und Geschäftsführer des Planungsbüros MWM aus Aachen, der mit seinem Team das Vorhaben begleiten wird. In das „Integrierte Handlungskonzept (InHK)“ – so der Fachbegriff - werden Daten zur Bevölkerungsstruktur ebenso einfließen wie vorhandene Konzepte, beispielsweise die Machbarkeitsstudie zum alten Amtsgericht, das Einzelhandels- und Zentrenkonzept, das Klimaschutzkonzept, das Handlungskonzept Wohnen und die kürzlich erhobene Mobilitätsstudie. Untersucht werden soll der Kernbereich zwischen Bahnhof, Wilhelmstraße, Westpromenade und Theodor-Körner-Straße.

 

Online-Portal, Workshops, Stadtspaziergänge

Am 4. Dezember wird die Startseite eines Onlineportals freigeschaltet, über die sich die Bürger und Bürgerinnen zunächst für einen Newsletter anmelden können, der sie unter anderem über die nächsten Beteiligungsschritte auf dem Laufenden hält. Ab dem 20. Dezember folgen weitere Inhalte sowie die Freischaltung der Online-Beteiligung, bei der auf interaktiven Karten einen Monat lang Stärken und Schwächen der Innenstadt von den BürgerInnen eingegeben und kommentiert werden können. Das Online-Portal ist nur ein Angebot, sich einzubringen. Workshops, Stadtspaziergänge und Ortstermine bieten viele weitere Möglichkeiten zur Beteiligung. „Das Konzept zu entwerfen wird das zentrale Thema der nächsten Monate“, betont Bürgermeister Peter Jansen. „Es bietet viele Chancen, daher ist mir eine breite Meinungsvielfalt sehr wichtig.“

Rund ein Jahr dauert die Erarbeitung des Konzeptes, das voraussichtlich Ende 2019 dem Stadtrat zur Beschlussfassung vorgelegt wird. Danach folgt die Umsetzung erster Projekte. Das InHK dient später als Grundlage für die Beantragung von Städtebaufördermitteln.

 

Auftaktabend im Alten Rathaus

Bürgerforum zum Auftakt des Prozesses der Innenstadtentwicklung;

Wo:     Altes Rathaus, Markt, Erkelenz

Wann: Dienstag, 4. Dezember, 19 Uhr

 

Die  neue Wort-Bild-Marke


Wort-Bild-Marke.jpg





Geschäftsführer Bernd Niemeier stellte bei einem Pressegespräch auch die neue Wort-Bild-Marke vor, die eigens entwickelt wurde, um für Themen der Stadtentwicklung und Bürgerbeteiligung zu werben:

  • Neun Farben – abgeleitet aus dem Stadtwappen - stehen für die neun Stadtbezirke von Erkelenz.
  • Die um einen Kern gruppierten Pfeile symbolisieren Entwicklung und Dynamik.
  • Die Jahreszahl 2030 steht für Zukunft, bildet aber einen überschaubaren Zeitraum ab, in dem konkrete Ergebnisse sichtbar werden.

„Die neue Wort-Bild-Marke symbolisiert die Verbundenheit zur Stadt und ist der Aufruf an alle, sich zu engagieren“, erklärte der Technische Beigeordnete Ansgar Lurweg, der als Dezernent auch für die Stadtplanung zuständig ist. „Mit diesem Erscheinungsbild wollen wir auch bei den anderen Stadtentwicklungsprozessen die Vielzahl der Akteure in ganz Erkelenz – in der Innenstadt und den Dörfern – ansprechen“.


Gruppenbild mit Plakat InHK.jpg

Zum ersten Mal kommt das neue Erscheinungsbild für die Werbung zur Auftaktveranstaltung zum Einsatz. Stolz präsentieren die Akteure von Stadt und Planungsbüro das Plakat.

Fotos: Stadt Erkelenz, F. Grates



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