Stadt Erkelenz setzt auf Elektromobilität

Die Luftverschmutzung  durch Autos ist aktuell ein großes Thema. Benziner und Diesel verursachen Feinstaub, Ozon und Stickoxide, die die Gesundheit gefährden. Das bei der Verbrennung entstehende Kohlendioxid heizt zudem den Treibhauseffekt an und ist somit Mitverursacher des Klimawandels. In Erkelenz entstehen rund 36 Prozent der CO2-Emissionen im Verkehrssektor und damit mehr als bei  Industrie & Gewerbe (34 Prozent)  oder in den privaten Haushalten (27 Prozent). Dagegen will die Stadt Erkelenz etwas tun und ihren Beitrag leisten.

Bereits seit mehreren Jahren stehen den städtischen Bediensteten im Rathaus für ihre Dienstgänge im Stadtgebiet Fahrräder und E-Bikes zur Verfügung, die gerne genutzt werden. Im Verwaltungsfuhrpark wurden zudem mittlerweile drei von fünf Fahrzeugen durch E-Autos ersetzt, und beim städtischen Baubetriebshof ist seit diesem Sommer das erste elektrische Nutzfahrzeug im Einsatz, das seinen Praxistest mit Bravour bestanden hat. Geladen werden die Fahrzeuge mit zertifiziertem Ökostrom, den die Stadt für ihre Liegenschaften bezieht. Damit sind die Autos nicht nur lokal sauber und leise unterwegs, sondern auch insgesamt in der Klimabilanz deutlich besser als herkömmliche Fahrzeuge.

 

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In den nächsten beiden Jahren werden auf dem städtischen Baubetriebshof neun weitere Bestandsfahrzeuge durch Elektrofahrzeuge ersetzt und damit der Ausstoß von mehreren Tonnen CO2 und Schadstoffen pro Jahr vermieden.  Die Anschaffung der Elektrofahrzeuge wird durch eine Förderung des Bundesumweltministeriums unterstützt.

 

Förderung von E-Fahrzeugen auch für Privatpersonen

Auch für Privatpersonen werden Elektrofahrzeuge zunehmend attraktiv. Die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs wird mit 4.000 Euro Umweltprämie gefördert, und in NRW wird zusätzlich die Errichtung einer Ladestation für zu Hause mit bis 1.000 Euro unterstützt.

Infos finden Sie hier: :www.elektromobilitaet.nrw.de .

Elektrofahrzeuge sind zudem zehn Jahre von der KFZ-Steuer befreit.

 

Trotz der Förderung sind Elektrofahrzeuge in der Anschaffung  noch teurer als herkömmliche Fahrzeuge, rechnen sich aber langfristig. Aufgrund der niedrigeren Betriebs- und Wartungskosten sowie dem Steuernachlass sind sie bei einer Vollkostenbetrachtung ökonomisch konkurrenzfähig und bei entsprechender Kilometerleistung sogar günstiger, wie der ADAC in einer Studie nachgewiesen hat. Besonders attraktiv sind Elektrofahrzeuge für alle, die den Strom der eigenen Photovoltaikanlage nutzen können.

 

Gute Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge in Erkelenz

Damit  E-Automobilisten in Erkelenz  ihre Fahrzeuge auch im öffentlichen Raum komfortabel laden können, unterstützt die Stadt den Aufbau einer Ladeinfrastruktur auf städtischen Flächen durch den regionalen Energieversorger NEW. Bisher gibt es Ladesäulen am Johannismarkt, am Konrad-Adenauer Platz und - ganz neu - am Franziskaner Platz. Sechs weitere Ladesäulen sind für Anfang nächsten Jahres geplant.  

 

Ansprechpartner: Oliver Franz, Tel. 02431/85-188, E-Mail: oliver.franz@erkelenz.de

 

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