Gebäck aus dem Adventsdorf bringt Spende für Hospiz

Seit 2017 ist Sven Oliver Kant als Fooddesigner und Caterer tätig. Im Adventsdorf verwöhnte er seine Gäste unter anderem mit Flammkuchen und gebratenen Champignons. Zusätzlich zu seinem Angebot verkaufte er verschiedene Figuren aus weihnachtlichem Gebäck für den guten Zweck. So entstanden zum Beispiel schön verzierte Lokomotiven aus Dominosteinen und Rentiere aus Pfeffernüssen, deren Verkauf eine Summe von 500 Euro einbrachte. Diesen Betrag überreichte Kant an Hospizleiterin Christina Ide.

Kant möchte mit der Spende an das Hospiz der Hermann-Josef-Stiftung etwas von dem zurückgeben, was die Einrichtung für seine Großmutter getan hat. Er besuchte sie häufig, als sie 2009 einige Zeit dort verbrachte und schätzte die Arbeit des Hospizes sehr. Unterstützt wurde er in seinem Vorhaben von Gewerbering und Stadtmarketing und von seiner Schwester Martina Sauer. Die Zutaten für die kleinen essbaren Kunstwerke wurden vom Supermarkt Kaufland gespendet.

Kant plant bereits weitere Aktionen, um das Hospiz zu unterstützen. Denn was viele nicht wissen: Die Kassen tragen nur 95 Prozent der anfallenden Kosten des Hospizes, der Rest muss über Spenden finanziert werden – immerhin eine Summe von 120.000 bis 150.000 Euro jährlich.

 

Fooddesigner Kant spendet dem Hospiz Erkelenz 500 Euro.jpg

Foto: Ruth Klapproth

Von links: Nicole Stoffels (Stadtmarketing), Christina Ide (Hospizleiterin), Stefan Lemmen (Gewerbering), Sven Oliver Kant und Martina Sauer

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