Angebote für alle am neuen Ort

Vorangegangen waren viele von der Stadt Erkelenz initiierte Gespräche mit der Bezirksregierung Köln, RWE Power und beteiligten Ministerien. Getragen wurden die Gespräche vom gemeinsamen Willen, für alle aus den Umsiedlungsorten noch nicht versorgten Eigentümer gute Lösungen zu finden. Nachdem von der Bezirksregierung jetzt grünes Licht für die Bauleitplanung gegeben wurde und es RWE Power gelungen ist, die bisherigen Grundstückseigentümer am neuen Standort zu überzeugen, ihre Grundstücke für die Lösung einzubringen, stimmte der Braunkohlenausschuss der Bauleitplanung zu.

Landwirtschaftlicher Weiler

Auf rund 12 Hektar soll ein Grundstücksangebot geschaffen werden, das  Platz für sechs bis sieben Hofstellen sowie hofnahe Flächen für Ackerland und Weiden bietet. RWE Power AG, hat zu diesem Zweck landwirtschaftliche Flächen erworben, die östlich an den Umsiedlungsstandort angrenzen. Ursprünglich war nur Platz für acht Hofstellen in einer Größe von je etwa 3.000 Quadratmetern vorgesehen. Inzwischen hatten sich weitere Landwirte entgegen der damaligen Planung für eine Ansiedlung ihrer Betriebe am Umsiedlungsstandort ausgesprochen.

 

Weideflächen für Pferdehalter

Auf den Weg gebracht wurde auch die Möglichkeit der privaten Pferdehaltung. „Endlich haben unsere Bemühungen Erfolg, für alle eine Lösung zu finden“, so Bürgermeister Peter Jansen. „Dies ist der Initiative der Stadt Erkelenz und auch dem Umstand zu verdanken, dass – anders als früher – sich das Land konstruktiv eingebracht hat.“

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