Friedhof in Keyenberg (neu) eingesegnet

Der Friedhof sei „nicht nur ein Ort der Trauer, sondern auch eine Stätte der Hoffnung“, betonte Pastor Werner Rombach bei der feierlichen Zeremonie, und Pfarrer Günther Jendges wünschte, „dass dieser Friedhof ein Ort der Ruhe und des Trostes sein möge, bei dem schweren Schritt, die Heimat verlassen zu müssen.“

 „Das Sterben und der Friedhof gehören zum Leben“, betonte Bürgermeister Peter Jansen in seinem Schlusswort. „Daher bin ich froh, dass wir heute diesen Ort einweihen können. Er gehört für die betroffenen Menschen zum Dorfleben als ein Ort, wo sie ihre verstorbenen Angehörigen bei sich haben, aber auch als Treffpunkt.“ Bewusst sei auch im Umfeld des Friedhofes viel Grün angelegt worden. „Der kleine Dorfpark und der Friedhof in Kombination laden zum Innehalten, zu Austausch und Kommunikation ein“.

Der neue 5.400 Quadratmeter große Friedhof ersetzt die zwei Friedhöfe in Keyenberg und Kuckum, die dem Braunkohlentagebau weichen müssen. Von jedem der beiden alten Friedhöfe werden  die schönsten Elemente in den neuen integriert. Das Hochkreuz des Friedhofs in Kuckum bildet nun den Mittelpunkt des neuen Friedhofs. Außerdem werden auch die Eingangssäulen und das Friedhofstor aus Keyenberg mit an den neuen Ort umziehen.

Bis 2022 sollen etwa 800 Verstorbene aus den alten Gräbern in ihre nun endgültig letzte Ruhestätte umziehen, darunter auch 22 Kriegsgräber. Im ersten Schritt werden 139 Verstorbene aus Keyenberg (alt) und 24 aus Kuckum (alt) in den nächsten Tagen umgebettet. Dazu bleiben beide Friedhöfe für etwa zwei Wochen – zunächst bis zum 22. November - gesperrt. Lediglich Angehörigen ist es gestattet, an der Umbettung teilzunehmen.

Foto: Stadt Erkelenz/Grates

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