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Haus Hohenbusch

Haus Hohenbusch – Erkelenz
Klostergut vor den Toren der Stadt

In der Broschüre stellen Stadt Erkelenz und Förderverein Hohenbusch das ehemalige Kreuzherrenkloster mit seinen vielfältigen Angeboten vor. Haus Hohenbusch ist als Ausflugsziel und Treffpunkt für viele Anlässe seit Jahren sehr beliebt. Damit Haus Hohenbusch in der Region noch bekannter wird und die Geschichte des ehemaligen Klosters der Kreuzherren erzählt wird, ist im Jahr 2015 erstmalig eine umfassende Broschüre veröffentlicht worden, die den Leser mit auf eine Entdeckungsreise dieses Kulturschatzes nimmt.

Die kostenlose Broschüre gibt es im Rathaus, beim Förderverein und bei der Kreissparkasse Heinsberg.

Eine Postkarte "Haus Hohenbusch" gibt es beim Förderverein Hohenbusch e. V., bei der Buchhandlung Wild in Erkelenz sowie Hückelhoven und bei Viehausen in Erkelenz zum Preis von 0,50 €.


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  • Geschichte


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    Um das Jahr 1000 wurde das Gut „Hohenbusch“ zum ersten Mal urkundlich erwähnt. 1147 vermachte es sein damaliger Besitzer, der Ministeriale des Aachener Marienstifts Rudolfus zu seinem „Seelenheil“ der Aachener Kirche. 1235 wurde eine Kapelle für den allgemeinen Gottesdienst benutzt. 1302 gründeten die Kreuzherren dort ein Kloster, das fünfhundert Jahre später im Rahmen der Säkularisation (1802 unter Napoleon) durch den französischen Kommissar des Departements Roermond Johannes Josef Spiess wieder aufgelöst wurde. In diesen fünfhundert Jahren war „Hohenbusch“ eines der reichsten und bedeutendsten Kreuzherrenklöster im Rheinland, das zweitälteste in Deutschland. Nach der Säkularisierung ging „Hohenbusch“ in Privatbesitz über. Die Klosterkirche wurde 1802 abgetragen. Die Kirchenausstattung und die Kunstschätze wurden anderweitig untergebracht und sind weit verstreut.

    1983 erwarb die Stadt Erkelenz Gebäude, Hof und Park. 1986 kaufte sie auch noch die Ländereien (insgesamt 275 Morgen) von „Hohenbusch“ hinzu und begann mit der sorgfältigen Restaurierung der weiträumigen Anlage.

    Zentraler Bereich von „Hohenbusch“ ist heute das sogenannte Herrenhaus, ein über 38 Meter langer, zweigeschossiger Bau mit elf Achsen, im Kern noch aus dem 16. Jahrhundert. Weiterhin bestehen noch Wirtschaftsgebäude und Zehntscheune aus dem Jahre 1720.

  • Veranstaltungsort
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    Das Kloster spielte in den fünf Jahrhunderten bis zu seiner Auflösung eine immense kulturelle Rolle. Dieser Bedeutung folgend, ist „Hohenbusch“ heute ein prädestinierter Veranstaltungsort vieler kultureller und gesellschaftlicher Ereignisse. Ob Open-Air-Konzerte oder Stadtjugendspiele – das weitläufige Gelände und seine Gebäude bieten viele Möglichkeiten. Mit dem Namen „Hohenbusch“ verbindet man vor allem die Sommerkunstakademie, das Reit- und Springturnier und den Bauernmarkt – die drei Veranstaltungen locken in jedem Jahr mehrere Tausend Besucher in das ehemalige Kreuzherrenkloster.

  • Reit- und Springturnier (Mai)
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    Im Klostergarten von Hohenbusch wird vom Reit- und Fahrverein Erkelenz e. V. alljährlich an Christi-Himmelfahrt und dem darauf folgenden Wochenende vor der Kulisse des Herrenhauses ein großes Reit- und Springturnier mit zahlreichen Prüfungen ausgetragen. Ein internationales Starterfeld sorgt stets für spannende und sportlich wertvolle Wettkämpfe.

    Über den nachfolgenden Link gelangen Sie auf die Internetseite des Reit- und Fahrvereins Erkelenz:
    www.rfv-erkelenz.de

  • Bauernmarkt (Oktober)
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    Besucher aus der ganzen Region lockt auch der traditionelle Bauernmarkt der „Veranstaltungsgemeinschaft Bauernmarkt Hohenbusch“ im Oktober an. Landwirtschaft und Gartenbau präsentieren Erzeugnisse aus biologischem und konventionellem Anbau wie Obst, Gemüse, Milch, Käse, Wurst, Fleisch, Gewürze, Eier, Honig, Senf und Wein.

    Ausgestellt werden auch Schafe, Alpakas, Kaninchen, Hühner, Hähne, Zwerghühner, Ziergeflügel, Vögel, die an interessierte Besucher zu günstigen Preisen abgegeben wer­den. Dass der Bauernmarkt unter Kennern einen guten Ruf genießt, belegen die Marktbe­schicker, Informations- und Aktionsstände aus dem gesamten Bundesgebiet und sogar aus Österreich.

    Weitere Informationen unter Tel. 02431/ 72218 oder unter www.bauernmarkt-hohenbusch.de

  • Förderverein Hohenbusch
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    Für die Instandsetzung und Instandhaltung des ehemaligen Kreuzherrenklosters setzt sich seit dem Jahr 2000 der „Förder­verein Hohenbusch e. V.“ ein.
    Der Förderverein kümmert sich um die behutsame Renovierung der noch erhaltenen Gebäude und möchte das Areal als bedeuten des Kulturdenkmal des Rheinlandes erhalten und Besuchern zugänglich machen. Ein wirksames Instrument dazu ist die sogenannte Dienstagsgruppe, die sich jeden Dienstag zur Erledigung anfallender Arbeiten auf Hohenbusch trifft. Dank dieses Einsatzes konnten Herrenhaus, West- und Ostflügel, das Laienbrüderhaus und die Scheune in den letzten Jahren saniert werden. Das größte Projekt bisher war die Einrichtung des Kloster-Cafés.

  • Klostercafé
    Haus Hohenbusch Erkelenz

    Mit der Eröffnung des Klostercafés im Sommer 2006 auf Initiative des Fördervereins Hohenbusch in der ehemaligen Scheune wurde ein weiterer Anziehungspunkt für Gäste und Besucher der für die Region historisch bedeutsamen Stätte geschaffen. Ob mit dem Auto (BAB 46, B 57), dem Rad (z. B. Niederrheinroute) oder zu Fuß: im Kloster-Café inmitten des Klosterareals findet man bei einem reichhaltigen kulinarischen Angebot Zeit zum Ausruhen und Entspannen.

    Über den nachfolgenden Link gelangen Sie auf die Internetseite des Klostercafés: www.klostercafe-hohenbusch.de

  • Führungen
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    Der Förderverein bietet Führungen in Hohenbusch an. Dabei schlüpfen die Mitglieder des Vereins auch schon einmal in die Verkleidung eines Kreuzherren, der die Gäste gebührend begrüßt.

    Informationen zu Führungen 
    Frank Körfer, Tel.: 0172/ 2072073
    E-Mail: Info-Hohenbusch@gmx.de

  • Museale Zellen
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    Im Obergeschoss des Herrenhauses wird dem Besucher das Kloster erfahrbar gemacht. Jeder Raum bekommt als "museale Zelle" eine andere thematische Zuordnung.
    Baugeschichte des Klosters, Leben im Kloster, Geschichte des Ordens der Kreuzherren, die Prioren von Hohenbusch, Hohenbusch ein Ort des Wissens und der Wissenschaft, die Klosterzelle - Klosterleben zur Zeit Georg von Brüggen, Erinnerungen an große Tage, Exponate aus der Klosterzeit, Hohenbusch aktuell, der Förderverein.

  • Anmietung von Räumlichkeiten

    In Haus Hohenbusch stehen Räumlichkeiten für verschiedenste Anlässe zur Verfügung:

    • Tagungen
    • Ausstellungen
    • Konzerte
    • Jubiläen
    • Familienfeste (Hochzeiten, Geburtstage, Kinderkommunion etc.)


    Ob Herrenhaus oder Atelier: Jede Veranstaltung im historischen Ambiente auf Hohenbusch hat ihren besonderen Reiz.

  • Ansprechpartner

    Stadt Erkelenz
    Timo Hasch
    - Amt für Bildung und Sport -
    Johannismarkt 17
    41812 Erkelenz
    Telefon: 02431/ 85379
    Hausmeisterin Hohenbusch, Birgit Koslowski, Tel.: 0151/ 16766856
    E-Mail: info@erkelenz.de

  • Weitere Informationen / Kontaktadresse

    Förderverein Haus Hohenbusch
    Frank Körfer, Vorsitzender, Telefon: 0172-2072073
    Georg Dulies, Schatzmeister, Telefon: 02431-5735
    E-Mail: info-hohenbusch@gmx.de

  • Anfahrt
    • BAB 46
    • Abfahrt Erkelenz-Süd
    • Auf der B 57 Richtung Granterath/Hetzerath
    • 2. Kreisverkehr Richtung Hetzerath
    • K 32 (Rurtalstraße)
    • Ortseinfahrt Hetzerath: rechts Hohen­buscher Straße
    • Nach ca. 2 km liegt auf der linken Seite Haus Hohenbusch
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