Tagebaurand: Verbesserungen im Landtag thematisiert

Vor der Debatte im Landtag tauschte sich Ministerpräsident Armin Laschet mit Landtagsabgeordnetem Thomas Schnelle und Bürgermeister Peter Jansen in der Staatskanzlei aus. Dabei unterstützte Armin Laschet ausdrücklich die Forderung an RWE, nun nennenswerte Verbesserung für die Menschen am Tagebaurand anzuvisieren. Solche Verbesserungen können in eine Anpassung der Leitentscheidung von 2016 einfließen.

„Auf Bundesebene wurde die energiepolitische Notwendigkeit des Tagebaues Garzweiler II festgestellt. Wie bereits in den Leitentscheidungen der rot-grünen Landesregierungen von 1987, 1991 und 2016 fallen die Dörfer Keyenberg, Kuckum, Ober- und Unterwestrich und Berverath dem Tagebau zum Opfer. Dies aber auch vor dem Hintergrund, dass drei Viertel der Menschen die Umsiedlung bereits begonnen oder vollendet haben. Für alle herrscht nun Klarheit, auch wenn es eine traurige ist und ich auch für alle Verständnis habe, die ihre Häuser erhalten wollen. Umso wichtiger sind aber nun Verbesserungen am Tagebaurand“, so Jansen.

Und auch Schnelle legt den Fokus auf die Zukunft und die bestehenden Möglichkeiten: „Ich bin dem Ministerpräsidenten Armin Laschet, Wirtschaftsminister Prof. Pinkwart und auch unserem Fraktionsvorsitzenden Bodo Löttgen sehr dankbar, dass sie vom Unternehmen RWE erhebliche Verbesserungen für die Bewohnerinnen und Bewohner am Tagebaurand gefordert haben.“

Die eigentliche Unterrichtung und anschließende Debatte verfolgte Jansen mit den Erkelenzer Ratsherren Stephan Muckel, Wilfried Lörkens und Rainer Merkens von der Besuchertribüne aus.

 

Bürgermeister Peter Jansen, Ministerpräsident Armin Laschet und Landtagsabgeordneter Thomas Schnelle (v.l.n.r.) tauschten sich über Verbesserungen für die Menschen am Tagebaurand aus.

Foto: Stephan Muckel

 

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