Radroute West -
Informationen und Beteiligung
Die Radroute West ist Teil des Fahrrad-Routen-Netzes, das der Rat der Stadt Erkelenz im September 2022 als Konzept für die zukünftige Radwegeplanung im Erkelenzer Stadtgebiet beschlossen hat. Im Konzept ist ein durchgängiges Wegenetz abgebildet, das die Ortschaften noch stärker mit der Innenstadt verbindet.
Das Konzept beinhaltet Ideen, um Straßen entlang des Wegenetzes fahrradfreundlicher zu gestalten. Bevor einzelne Maßnahmen aus dem Konzept umgesetzt werden, findet eine detaillierte Auseinandersetzung mit den Vorschlägen aus dem Konzept statt. Außerdem hat der Rat der Stadt Erkelenz beschlossen, dass vor baulichen Änderungen vorab eine Beteiligung der betroffenen Bürgerschaft stattfindet und die Maßnahmen noch einmal politisch beschlossen werden.

Vorgestellt: Radroute West
Die Radroute West soll dazu dienen, dass Oerather Mühlenfeld für Radfahrende besser mit der Innenstadt zu verbinden. Mit dem Planungsbüro Squadra+ wurde dazu Ende 2024 die rund 2,5 Kilometer lange Radroute West ausgearbeitet. Um die Bürgerschaft mit einzubeziehen fand vom 17. Februar bis zum 25. März eine Bürgerbeteiligung statt. Alle amliegenden Haushalte wurden durch Handzettel über die Beteiligung informiert. 38 Personen haben der Stadtverwaltung ihre Meinung online mitgeteilt, etwa 40 Personen erschienen zu einer Informationsveranstaltung in der Stadthalle.
Erkenntnisse der Bürgerbeteiligung
Die deutliche Mehrheit der Menschen, die sich beteiligt haben äußerten eine grundsätzliche Zustimmung zu den Plänen. Einige wenige Personen lehnten die Planungen ab oder blieben neutral. Gerade die Abschnitte Lindehmannhof und Schulring sorgten für Gesprächsstoff, hier rückten die Themen Elterntaxi und Parkplatzsituation in den Fokus. Auch alternative Routen wurden diskutiert.
Im Mai wurden die Planung und die Beteiligung den politischen Gremien vorgestellt und ein Beschluss zur Förderantragsstellung gefasst. Die kalkulierten Kosten belaufen sich auf 5,3 Millionen Euro, eine Förderung durch ein Förderprogramm des Landes NRW in Höhe von 95% der Kosten ist anvisiert.


