Die Meisten hatten sich im Vorfeld angemeldet, andere kamen spontan dazu.
Unter dem Motto „Meckern, träumen, gestalten“ ging es zunächst darum, offen anzusprechen, was in Erkelenz aus Sicht junger Menschen nicht gut funktioniert, sie stört oder wo sie sich unwohl fühlen. Anschließend war Raum für die „Utopie“: Was würden die Jugendlichen in Erkelenz verändern, wenn Geld und Ressourcen keine Rolle spielen würden? In einer dritten Phase wurden die Ideen schließlich auf den Boden der Realität geholt und gemeinsam herausgearbeitet, was den Teilnehmenden besonders wichtig ist.
Die Ergebnisse: Neben mehr Möglichkeiten, sich zu treffen – etwa bei Partys, in einem Kreativ-Café oder in gemütlichen, loungeartigen Bereichen – wurde ein Wunsch besonders deutlich: Erkelenz soll grüner werden. Natur und Freiräume haben für die jungen Menschen einen hohen Stellenwert. Genauso ist für sie die Infrastruktur wichtig. Gute ÖPNV-Anbindung, Sichere Fahrradwege, ausreichend Beleuchtung oder auch Räume zum lernen und Treffen sind den jungen Menschen wichtig.
Mit Getränken versorgt und im großen Saal angekommen, sorgte unter anderem ein Wurf-Mikrofon dafür, dass die ersten Hemmungen schnell verschwanden. Zum Ende hin war die kreative Energie deutlich zu spüren: In Kleingruppen wurden Ideen entwickelt, auf Papier gebracht oder mit KI in aktuelle Fotos der Stadt eingearbeitet. Die Jugendwerkstatt hat eindrucksvoll gezeigt, wie viele Ideen und Vorstellungen junge Menschen für ihre Stadt haben. Aus den Ideen sollen jetzt konkrete Ideen für die nächsten Jahre entwickelt werden.
Die Ergebnisse der Jugendwerkstatt werden nun gemeinsam mit Kindern einer „Steuerungsgruppe“ ausgewertet und in den Kinder- und Jugendförderplan für die Jahre 2027 bis 2031 einfließen. Die dort gesammelten Ideen sollen in den kommenden Jahren weiter geprüft, konkretisiert und – wo möglich – umgesetzt werden.


